Wären nicht die weißen Wolken vor den regungslosen und
harten Gesichtern, könnte man meinen sie wären tot. Regungslos stehen sie da,
als würden sie auf etwas warten. In einer Reihe. Nebeneinander aufgestellt als
hätte sie jemand dorthin gebracht und ihnen befohlen stehen zu bleiben. Und zu
warten.
Es ist ruhig und niemand spricht. Sie stehen da. Und sie ersehnen etwas, sie warten auf etwas aber es ist noch in weiter Ferne. Nach und nach gesellen sich andere dazu, doch gesellig ist es trotzdem nicht. Niemand spricht. Niemand schaut die anderen an, die anderen Wartenden. Ihre Augen sind auf etwas Anderes gerichtet. Alle schauen in dieselbe Richtung, alle warten. Beinahe regungslos stehen sie in der Kälte, die einzigen Bewegungen sind Zitteranfälle und kurze Blicke nach oben. Nach oben in den schwarzen, kalten Himmel. Schwindelerregende kleine Flocken fallen herab und legen sich auf die Wartenden. Denn sie warten noch immer und bewegen sich nicht. Doch plötzlich ertönt eine Stimme und schreckt die Wartenden auf. Anspannung macht sich breit, wo zuvor nur erwartungsvolle Hoffnung herrschte. Die Körper spannen sich an. Manche recken die Hälser um einen ersten Blick darauf zu erhaschen. Doch noch dauert es. Und sie warten. Doch endlich ertönt dieses Geräusch, auf das sie nun schon so lange warten. Dieses Geräusch, das das Ende des Wartens bedeutete. Erlöst sein vom Warten im Dunkel, in der Kälte, im Schnee. Und als endlich eintrifft, was alle so sehnsuchtsvoll erwartet hatten, können sie alle fort von hier, obwohl alle wissen, dass sie wieder und wieder hier stehen werden und warten. Warten dass sie von hier fort können, denn dafür wurde dieser Ort geschaffen. Denn dafür gibt es Bahnhöfe.
Es ist ruhig und niemand spricht. Sie stehen da. Und sie ersehnen etwas, sie warten auf etwas aber es ist noch in weiter Ferne. Nach und nach gesellen sich andere dazu, doch gesellig ist es trotzdem nicht. Niemand spricht. Niemand schaut die anderen an, die anderen Wartenden. Ihre Augen sind auf etwas Anderes gerichtet. Alle schauen in dieselbe Richtung, alle warten. Beinahe regungslos stehen sie in der Kälte, die einzigen Bewegungen sind Zitteranfälle und kurze Blicke nach oben. Nach oben in den schwarzen, kalten Himmel. Schwindelerregende kleine Flocken fallen herab und legen sich auf die Wartenden. Denn sie warten noch immer und bewegen sich nicht. Doch plötzlich ertönt eine Stimme und schreckt die Wartenden auf. Anspannung macht sich breit, wo zuvor nur erwartungsvolle Hoffnung herrschte. Die Körper spannen sich an. Manche recken die Hälser um einen ersten Blick darauf zu erhaschen. Doch noch dauert es. Und sie warten. Doch endlich ertönt dieses Geräusch, auf das sie nun schon so lange warten. Dieses Geräusch, das das Ende des Wartens bedeutete. Erlöst sein vom Warten im Dunkel, in der Kälte, im Schnee. Und als endlich eintrifft, was alle so sehnsuchtsvoll erwartet hatten, können sie alle fort von hier, obwohl alle wissen, dass sie wieder und wieder hier stehen werden und warten. Warten dass sie von hier fort können, denn dafür wurde dieser Ort geschaffen. Denn dafür gibt es Bahnhöfe.
Zebathia
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